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Unser Beitrag

Mühevoll wird ein Absperrfeld nach dem anderen gefertigt Die fertigen Rahmen werden eingebaut
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Es sind viele Helfer vor Ort Die Kinder sind total begeistert von dem Amphibienzaun
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Der improvisierte Zaun hielt den Stürmen und den im März 2000 in Massen gekommenen Schnee nicht stand und musste immer wieder repariert werden. Wir wandten uns an den Bund Naturschutz und über den Umweg des Landratsamtes Deggendorf erfuhr das Büro für ökologische Feldforschung, Naturschutz und Landschaftsplanung (FNL) von dieser Misere.
Die FNL überzeugte noch im selben Jahr den Finanzausschuss des Marktes Schöllnach von der Notwendigkeit eines Ankaufs von 200Metern professionellen Amphibien - Schutzzauns. Mit Hilfe der 70% igen Förderung des Naturparks wurde dieser gerade noch rechtzeitig vor dem Einsetzen der Froschwanderung 2001 beschafft.
Wieder halfen die Wanderfreunde und alle Anwohner mit und so konnte der neue stabile Zaun innerhalb eine Stunde aufgestellt werden. Bereits am Abend konnten 50 und am darauf folgenden Morgen 70 Kröten eingesammelt werden.

Der neue Amphibien - Schutzzaun wird aufgebaut Viele fleißige Helfer sind mit dabei
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Die letzten Meter des Schutzzaunes werden aufgestellt. Der Vorsitzende vom Wanderverein Alois D. bedankt sich bei Herrn Dieter Sch. (Bund Naturschutz) für die Unterstützung bei der Schutzzaunbeschaffung.
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Der Aufbau des neuen Schutzzaunes erfolgte auch im Jahr 2002 und in all den Jahren danach. Viele Amphibien wurden in den vergangen Jahren sicher zu deren Laichplätze gebracht. Mehr Infos und Bilder ab den Zeitraum 2001 finden sie hier.

Bereits 1998 und 1999 wurde auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Oblfing und Solla größere Wanderungen von Erdkröten und Fröschen beobachtet. Waren wir alle anfangs von den so zahlreichen quakenden Gesellen erstaunt, mussten wir bald ein massenhaftes Sterben der Kröten feststellen. Zu Hunderten lagen sie platt gefahren auf der Straße. Vor allem die Kinder bedauerten den sinnlosen Tod dieser Amphibien vor ihrer Haustüre. Uns Oblfinger Wanderfreunden wurde sehr schnell klar, wir mussten etwas dagegen unternehmen und beschlossen aktiv zu werden.
Im darauf folgenden Jahr, es war im März 2000 beschlossen wir gemeinsam einen Schutzzaun aufzustellen. Wir sammelten im Recyclinghof alte Silofolien und andere größere Plastikfolien. Das Material wurde in mühevoller Handarbeit zu einem Zaun zusammengenäht und getackert. Der improvisierte Schutzzaun ist dann Mitte März entlang der Straße aufgestellt worden. In regelmäßigen Abständen wurden Eimer eingraben, in denen sich die Frösche sammelten. Innerhalb von nur 6 Tagen konnten auf diese Weise über 700 Frösche und Kröten von der gefährlichen Straßenüberquerung abgehalten werden. Sie wurden von den Anwohnern in den Eimern sicher zu ihren Laichgründen gebracht.